Besseres Gespür für Hase und Igel
17.08.2014
Hegering mit „Lernort Natur“ zu Gast bei der Lebenshilfe / Spielerischer Unterricht über das Leben im Wald
Welche Spuren welchem Tier zuzuordnen sind, das wissen jetzt die Besucher der Tagesbetreuung der Lebenshilfe. Kerstin Kirmse und Beate Wunderwaldt vom „Lernort Natur“ beim Hegering Lüdenscheid waren am Freitag zu Gast bei Menschen mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung. Mitgebracht hatten sie heimische ausgestopfte Tiere, wie einen Frischling, Marder oder Dachs.
Die Besucher durften ausprobieren, wie sich ein Igel anfühlt oder auch Hasen oder Eichhörnchen streicheln. Auch Nahrungsquellen für die Waldtiere, wie beispielsweise Zapfen, wurden anschaulich dargestellt. Es ging darum, die Menschen mit Handicap für die Natur zu sensibilisieren, einen gesunden Umgang mit Tieren zu fördern und Verständnis für die Umwelt zu wecken.
So hatte das Hegering-Team auch Kräuter wie Minze, Salbei, Fenchel oder Liebstöckel, aber auch heimisches Saatgut mitgebracht. Zum einen, um den Geruchssinn zu schärfen, zum andern wurde die Verwendung erläutert. Dabei
wurde der „Unterricht“ für die Lebenshilfe-Bewohner mit Spielen aufgelockert:
Beim Tast- oder Geräusch-Memory gab es alles zu erkunden, was man im Wald finden kann. Per Stempel konnten die richtigen Spuren den entsprechenden
Tieren zugeordnet werden, die richtigen Früchte den passenden Blättern.
Per Becherlupen konnten Federn, Schmetterlinge oder Hornissen bestaunt werden, zudem konnte die Gebisse eines jungen und eines alten Hirschs miteinander verglichen werden.
Für jeden der Lebenshilfe-Tagesbesucher gab es zur Erinnerung an den lehrreichen Tag ein Jäger-Domino und Tiersticker.
(Quelle: Lüdenscheider Nachrichten, 01.08.2014 / Text und Bilder Christina Grégoire)




