Kinder in schwieriger Situation: Hilfs-Netzwerk von Plettenberger Institutionen feiert 15 Jahre Zusammenarbeit

15.06.2015

Soziale Medien sind das neue Fernsehen. Das Medienverhalten hat sich verändert und dies gilt auch für Kinder und Jugendliche, weshalb sich eine "Plettenberger Runde" auch mit diesem Thema beschäftigt.

Die "Plettenberger Runde" - das ist kein Stammtisch oder Kaffeekränzchen, sondern ein Netzwerk mit Teilnehmern aus allen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit. Durch die Kooperation wissen sie, wer Kindern und Eltern im Problemfall hilft. In der jüngeren Vergangenheit nahm das Thema Internet/ Soziale Medien in der Plettenberger Runde breiten Raum ein. Über dieses Thema referierte als Experte Gerhard Engmann, der Medienberater der Stadt Lüdenscheid, berichtet Sabrina Müller vom Jugendamt und Teil des Organisationsteams. Von Referent Engmann habe man gelernt, dass das Internet ambivalent zu sehen sei: Internet und soziale Medien seien ein gutes Kommunikationsmittel - einerseits. Sie könnten aber auch zum Teufelswerk werden - andererseits. Sabrina Müller: "Im Anschluss an den Vortrag organisierten wir dann einen Elternabend zu diesem Thema, um unsere Erfahrungen dirket an die Eltern weiterzugeben."

Als nächstes steht für den Kreis im Juni ein interner Besuch des Familienzentrums Oestertal an, um eine weitere Einrichtung kennenzulernen, die zur "Plettenberger Runde" gehört.

Der Runde angeschlossene Einrichtungen sind Kindertagesstätten, Familienzentren, Schulen, das Jugendamt, örtliche Beratungsstellen, die Frühförderstelle, das Gesundheitsamt, Kinder und Jugendärzte, die Stadtbücherei, Hebammen, Jugendhilfeeinrichtungen und Therapeuten aus den Bereichen Kinder- und Jugendlichen-, Logo-, Physio- sowie Ergotherapie. Es handelt sich um Einrichtungen, die mit Kindern arbeiten und die Ansprechpartner bei bestimmten Fragen und Problemen sind.

Die Plettenberger Runde feierte ihren 15. Geburtstag in der Vier-Täler-Schule. Liebster Gast an diesem Tag war die neugierige Handpuppe Paule, die, unterstützt von Logopädin Christina Schliwa, die Gründungsmitglied der Runde interviewte. Den Startschuss gaben damals Waltraud Maas, Ralf Meyer und Mechthild Reer-Stracke von der Lebenshilfe Lüdenscheid. Ihre Idee war es, die verschiedenen Institutionen zu vernetzen, um einen Austausch zu ermöglichen. Sie wollten sich und die Einrichtungen besser kennenlernen, so dass ihre Arbeit und die Familien, beziehungsweise die Kinder, von dem Zusammenschluss profitieren. Die erste Einladung zum Treffen wurde am 05. April 2000 verschickt. Die Gruppe hat sich in den 15 Jahren verändert und ist vor allem deutlich gewachsen. So fanden sich am Geburtstag rund 40 Personen aus den verschiedenen Plettenberger Institutionen ein.

(Quelle/ Bild: Süderländer Tageblatt)

Plettenberger Runde

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