Neues aus der Frühförderung
31.10.2015
Um die interdisziplinäre Frühförderung vorzustellen und zu reflektieren hatte das Team der Frühförderstelle der Lebenshilfe am Dienstag zahlreiche Mitarbeiter von Kindergärten eingeladen. Der Bereich der Heilpädagogik wurde um einen weiteren Baustein, die interdisziplinäre Frühförderung, ergänzt. Beide Angebote laufen nun parallel in der Kiersper Zweigstelle der Frühförderstelle.
„Es gibt eine sehr positive Rückmeldung über die Entwicklung der Kinder seitens der Eltern, pädagogischen Fachkräfte, Therapeuten, Pädagogen und Mediziner auf unser Angebot“, informierte die Leiterin der Frühförderstelle Mechthild Reer-Stracke. Sie informierte über den Therapieverlauf vom Erstgespräch über die Diagnostik bis hin zum Förder- und Behandlungsplan. Von den 25 Kindergärten im Einzugsbereich – Kierspe, Meinerzhagen, Halver, Valbert und Rönsahl- nutzen zahlreiche Mitarbeiter das Informationsangebot, schauten sich die Räumlichkeiten an und nutzen die Gelegenheit zum Austausch. Nach einem Teamwechsel im letzten Jahr stellte Mechthild Reer-Stracke die neue Belegschaft – die Motopädinnen Susanne Walter und Melanie Kaeseberg, sowie Heilpädagogin BA Anna Rommeiß- vor. Aufgrund der hohen Nachfrage wird noch eine weitere Mitarbeiterin für den heilpädagogischen Bereich gesucht. Die Zweigstelle in Kierspe feiert im kommenden Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. „Für die heilpädagogische Arbeit mit den Kindern entstehen den Eltern keine Kosten“, betont Reer-Stracke. Während die heilpädagogische Arbeit in der Frühförderstelle beantragt werden kann, muss die interdisziplinäre Arbeit vom Kinderarzt verordnet werden.
Text und Bild: Grégoire




