„Wir sollten sie willkommen heißen“: Aktuelle Flüchtlingssituation Thema bei der Adventsfeier der Lebenshilfe Lüdenscheid
08.12.2015
Mit einem bunten Programm feierten am Samstag die Bewohner, deren Angehörige und Mitarbeiter der Lebenshilfe im festlich geschmückten Gemeindezentrum der Kreuzkirche den Advent. Gut 180 Menschen mit und ohne Beeinträchtigung feierten ein fröhliches Fest.
Gemeinsam gesungene Lieder prägten die Weihnachtsfeier, die Andacht hielt Eckart Link. Er verglich die Weihnachtsgeschichte mit der aktuellen Flüchtlingssituation. „Für die, die zu uns kommen, ist das ein Ort des Friedens. Auch wenn sie eine andere Kultur und Religion haben, sollten wir sie willkommen heißen. Die Weihnachtsfeier der Lebenshilfe ist immer etwas ganz Besonderes“, stellte der Pfarrer fest. „Hier ist immer ganz viel Liebe im Raum.“ Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Wolfgang Schröder erinnerte an den internationalen Tag des Ehrenamtes und lobte die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich für Menschen mit Beeinträchtigung engagieren. Aber auch bei der Stadt Lüdenscheid bedankte sich Schröder, insbesondere im Blick auf die neu angedachte Situation in Wigginghausen. Grußworte gab es auch vom stellvertretenden Bürgermeister Björn Weiß. Musikalisch begleitet wurde die Weihnachtsfeier vom Akkordeon-Ensemble der Musikschule: Angelika und Rüdiger Schweitzer, Katharina Schweitzer, Michael Lienenkämper, Wiebke Sattler, Petra Walter, Christian Wolf und Edina Wiesner. Aber auch Ilona (Trompete) und Annegret Beinlich (Keyboard) bereicherten das musikalische Programm. Die Weihnachtsgeschichte – „Das wunderbare Geschenk“ - erzählte Britta Schwarze, die auch ein Weihnachtsrätsel vorbereitet hatte. Zu einem der Höhepunkte zählte der Auftritt des Nikolauses, der für alle Geschenke überbrachte.
Text: Grégoire, Lüdenscheider Nachrichten
Bilder: Grégoire + Soennecken
list_no_images




