Humanistische und ethikorientierte Führung: Fortbildung bei der Lebenshilfe Lüdenscheid
25.01.2016
Über zwei Tage fand Mitte Januar in der Geschäftsstelle der Lebenshilfe Lüdenscheid eine Schulung der Führungsebene des gemeinnützigen Vereins zum Thema „Humanistische und ethikorientierte Führung in Theorie und Praxis“ statt. Als Referent war der renommierte Wissenschaftler Herrn Prof. Dr. Fischer, Lehrstuhlinhaber für Arbeits-, Organisations-, Sozial- und Wirtschaftspsychologie und wissenschaftlicher Leiter der Gesellschaft für empirische Organisationsforschung mbH für diese Fortbildung gewonnen worden.
Die Mitglieder des hauptamtlichen Vorstands, Stephan Thiel (1. Vorsitzender) und Sven Sieburg (Vorstandsmitglied), hatten bereits im Jahr 2014 eine 2-tägige Fortbildung in Regensburg zu dieser Thematik besucht. Die dort gemachten Erfahrungen und Lerninhalte sollten nun durch eine Schulung der Führungsebene auch den Kolleginnen und Kollegen zukommen. Die Ziele einer humanistischen Führung - dass Transparenz, Entscheidungen und Maßnahmen sich vor allem an gemeinsamen Werten und Überzeugungen orientieren und feste Regeln so durch Überzeugungen ersetzt werden – nehmen einen hohen Stellenwert in der Führung des Vereins ein. Weiter nimmt die humanistische Führung an, dass Menschlichkeit die Wirtschaftlichkeit fördert und nicht umgekehrt. Der Mensch und dessen Würde stehen über der Ökonomie. Die Führungskraft verfügt über das notwendige Grundwissen wie der Mensch funktioniert, wendet gleichzeitig auch die Gesetze der wissenschaftlichen Psychologie an und versteht sich als „Kapitän“ und „Coach“ zugleich.




