Zusammen sind wir Lebenshilfe
28.01.2024
Neujahrsempfang der Lebenshilfe Lüdenscheid – Märkischer Kreis
Lüdenscheid, Januar 2024
Auch in diesem Jahr begrüßte die Lebenshilfe Lüdenscheid – Märkischer Kreis wieder Ehrengäste, darunter u.a. Bürgermeister Sebastian Wagemeyer und Vertreter:innen aus dem Stadtrat, Mitglieder, Unterstützer:innen sowie Kundinnen und Kunden zu ihrem jährlichen Neujahrsempfang auf dem Gutshof Wigginghausen.
„2023 war ein erfolgreiches Jahr für uns“, berichtete Dr. Wolfgang Schröder vom Aufsichtsrat der Lebenshilfe Lüdenscheid – Märkischer Kreis in seiner Begrüßungsrede. „Unsere gesetzten Ziele und Aufgaben konnten wir erreichen. Dazu zählen auch die Verschmelzung und der Aufbau der Dienste und Angebote im nördlichen Märkischen Kreis.“ Dabei informierte er die anwesenden Gäste über die vollzogenen Schritte und die weiteren, geplanten Maßnahmen. „Der Nordkreis ist ein Teil von uns. Alle zusammen sind wir nun die Lebenshilfe.“ Anschließend übergab er das Wort an drei Kollegen aus dem Familienunterstützenden Dienst. Sven Sieburg vom Vorstand der Lebenshilfe Lüdenscheid – Märkischer Kreis stellte den Dienst dabei sowohl mit Zahlen und Fakten als auch mit seinem Aufgabenspektrum vor. „Beim FUD steht der Mensch im Vordergrund!“ Er übergab dann das Wort an Nancy de Winter und Torbjörn Köpp, die viel aus der Praxis zu berichten hatten. Von Wochen-Angeboten über Ferienspaß zu Mottopartys – der FUD übernimmt stets die Aufgabe, Familien bei der Begleitung von behinderten Angehörigen zu entlasten. „Wir sind die Spaß-Abteilung der Lebenshilfe“ formulierte Köpp es so treffend und de Winter ergänzte: „Der schönste Teil unserer Arbeit sind die Freizeiten. Wir haben keinen Termindruck und können ganz auf die Kundinnen und Kunden eingehen.“ Die Freude am Beruf spiegelte sich dabei nicht nur in den Gesichtern der beiden und auf den mitgebrachten Fotos wider, sie zeigt sich auch an vielen anderen Stellen. Die diesjährigen Freizeiten sind bereits jetzt ausgebucht und den Oster- und Adventsbrunch führen die beiden sogar ehrenamtlich durch. Abschließend betonte Sieburg dann noch: „Wir haben noch viele gute Ideen, doch leider auch ein paar Lieblingsprobleme. Das ist einerseits die Frage nach der Finanzierung, andererseits der Fachkräftemangel.“ Weiter ging er auf den aktuellen Stand der inklusiven Kinder- und Jugendhilfe ein, bei dem es im Kern um die Gesamtzuständigkeit der Jugendämter für alle Kinder und Jugendlichen – egal ob mit oder ohne Beeinträchtigung – geht. „Die inklusive Kinder- und Jugendhilfe ist auf die Schiene gesetzt, ab ob und wie sie konkret umgesetzt wird, hängt vom zukünftigen Gesetzgeber ab.“
Im Anschluss ließen sich alle Anwesenden das köstliche Buffet schmecken, welches von Heike Bremicker und ihrem Team gezaubert worden war. Alle saßen dann noch bei Sekt und Selters gesellig zusammen.











