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Aus zwei wird eins: Lebenshilfe Lüdenscheid und Lebenshilfe Menden Hemer Balve verschmelzen

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19. 01. 2022

Am 11.11.2021 war es soweit: Vertreter:innen der Lebenshilfe Lüdenscheid und der Lebenshilfe Menden Hemer Balve unterzeichneten den vorbereiten Verschmelzungs-vertrag in Beisein des Notars. Zum 20. Dezember 2021 trat dieser nun in Kraft.

„Wir haben großen Grund zu feiern“, freut sich der Vorstandsvorsitzender Stephan Thiel der Lebenshilfe Lüdenscheid. „Wir dürfen viele neue Kolleginnen und Kollegen im Team der Lebenshilfe Lüdenscheid begrüßen.“ Gleichermaßen erweitert sich der Wirkungskreis der Lebenshilfe, die nun gemeinsam unter dem Namen Lebenshilfe Lüdenscheid nach außen tritt, um den märkischen Nordkreis. Im Nordkreis hat die Lebenshilfe Menden Hemer Balve bereits seit vielen Jahren erfolgreich Unterstützung für Menschen mit Beeinträchtigung und ihre Angehörigen angeboten – ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf mehreren Frühförderstätten sowie einer Kindertagesstätte. „Wir haben durch die Verschmelzung nun die Möglichkeit, auch andere Dienste u.a. aus dem Bereich der Offenen Hilfen im Nordkreis anzubieten, um Menschen mit Beeinträchtigung auch vor Ort ein entsprechendes Unterstützungsangebot machen zu können“, erklärt Dr. Wolfgang Schröder, Vorsitzender des Aufsichtsrats den großen Schritt. „Wir freuen uns sehr, diesen Weg gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Nordkreis zu gehen.“

Zum Hintergrund:
Bereits im Jahr 2018 wurden durch die Kooperation „Lebenshilfe Märkischer Kreis“ (Lebenshilfe Menden Hemer Balve e.V., Lebenshilfe Lüdenscheid, Lebenshilfe Mark-Ruhr) erste Schritte unternommen, um Synergien zu bündeln, neue Ideen zu entwickeln und Menschen mit Beeinträchtigung in der Öffentlichkeit sichtbarer machen. Dieser Weg wurde nun durch die Verschmelzung konsequent fortgeführt, um sich weiterhin marktfähig aufzustellen- und um auf Neuerung auch prospektiv reagieren zu können. Ziel ist es dabei immer – unabhängig von gesellschaftlichen Entwicklungen und politischen Vorgaben hin zu einer inklusiven Gesellschaft - alle nötigen Unterstützungsangebote für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen langfristig, mit einer bestmöglichen Qualität, zu sichern. Die Einrichtungen der Behindertenhilfe stehen dabei vor immer neuen Herausforderungen: Fachkräftemangel, Überalterung und Mitgliederschwund, weniger Bereitschaft zum Ehrenamt – sind dabei nur einige der vielen Themen, die neben der Notwendigkeit der stetigen Anpassung der Angebotspalette, der Betriebsführung, Wirtschaftlichkeit und des Managements Teil eines modernen Sozialunternehmens sind. Organisationen sind deshalb angehalten, sich diesen Veränderungen zu stellen, Lösungen zu suchen und Wandel zu ermöglichen. Nur durch ein gemeinsames, breites Auftreten und Vorgehen als große Einrichtung mit entsprechender Infrastruktur sind diese Lösungen aus Sicht der Verantwortlichen leistbar.

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